ZUSAMMENHALT UND NETTE GESTEN BEGEGNUNGEN ZWISCHEN JUNG UND ALT

Der Verein „Freunde alter Menschen“ bringt junge und alte Menschen in Hamburg zusammen

Der Verein „Freunde alter Menschen“ bringt junge und alte Menschen in Hamburg zusammen. Auch in Zeiten von Corona soll niemand alleingelassen werden. So lange wie möglich in der eigenen Wohnung zu leben, ist für viele ältere Menschen ein Herzenswunsch. Doch in den eigenen vier Wänden kann es auch einsam sein. Besonders, wenn man aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr so viel unter Menschen sein kann, wie man gerne möchte. Oder weil die Familie in alle Himmelsrichtungen verstreut lebt und Begegnungen nicht mehr alltäglich sind. Dieses Alleinsein empfinden viele als bedrückend. Verstärkt hat sich dieses Gefühl bei vielen älteren Menschen in der Corona-Krise, als Besuche auf das Nötigste beschränkt wurden oder ganz ausgeblieben sind. Umso erfreulicher ist die Tatsache, dass unter Beachtung der Hygiene- und Abstandsregeln Besuche wieder erlaubt sind. „Diese Nachricht ist für viele unserer Alten Freunde, die tagelang ganz alleine sind, ein Rettungsanker“, beschreibt es Simone Sukstorf, Sprecherin des Vereins „Freunde alter Menschen“.

Besuchspartnerschaften

Freunde alter Menschen e.V. bietet Besuchspartnerschaften zwischen Freiwilligen und älteren alleinlebenden Menschen an. Wichtig ist die gegenseitige Sympathie und dass die Paare sich etwas zu erzählen haben. Wenn es die individuelle gesundheitliche Lage zulässt und sich beide Besuchspartner ein Treffen wünschen, können trotz der Corona- Pandemie Besuche wieder aufgenommen werden. Ersatzweise können auch Telefonpartnerschaften vermittelt werden.

Wenn Sie sich einsam fühlen und älter als 75 Jahre sind, nehmen Sie gerne Kontakt zum Verein auf. Die Freiwilligen des Besuchsprogramms sind verpflichtet, ein polizeiliches Führungszeugnis vorzuweisen und werden fachlich von den Mitarbeitern des Vereins begleitet. Sie engagieren sich ehrenamtlich in ihrer Freizeit und machen dies aus Freude und Interesse. Dienstleistungen werden nicht übernommen. Neue Alte Freunde und Freiwillige sind herzlich willkommen. Weitere Infos unter Tel. 32518317 oder hamburg@famev.de

Nachbarschaft zusammenbringen

Auch das neue Projekt „Generation Nachbarschaft“ des Vereins musste auf die Corona- Krise reagieren. Zu Beginn dieses Jahres in Borgfelde und Eimsbüttel als Begegnungsprojekt für jüngere und ältere Menschen gestartet, bot Generation Nachbarschaft im April und Mai Einkaufs- und Nachbarschaftshilfen sowie Telefonkontakte in 18 Hamburger Stadtteilen an – immer mit einem besonderen Augenmerk auf dem zwischenmenschlichen Aspekt. Dank der Lockerungen im Bereich der Seniorentreffs konnte in Borgfelde Ende Juli der monatliche Stammtisch wieder stattfinden. In Eimsbüttel werden noch geeignete Räumlichkeiten gesucht, um auch dort einen Nachbarschaftsstammtisch zu etablieren. Wer Lust hat, am Stammtisch teilzunehmen und nachbarschaftliche Kontakte zu knüpfen, melde sich bei der Projektleiterin Kerstin Hoffmann
Tel. 43098980 oder hamburg@famev.de
Weitere Informationen finden Sie auf www.famev.de