Urban Farming

Gemeinsam Gärtnern für ein nachhaltiges Miteinander

Wie eine Wiese in Rahlstedt zum Gemüsegarten wird

Eben noch Rasenfläche, bald schon ein Gemüsegarten: Im HBH-Quartier zwischen Eichwischen und Eichberg entsteht seit dem Frühjahr ein Beet mit Blühstreifen. Gemeinsam mit den Gartenprofis von „ackerpause“ pflanzen und säen dort große und kleine Nachbarn – und freuen sich jetzt schon auf die Ernte von Kartoffel, Rübe und Co. Alle aus der Wohn-anlage sind eingeladen, bei dem kostenlosen Projekt mitzumachen! 

Lust auf Gärtnern? Im März lud die HBH zum ersten Infotermin ein: Eine Wiese im Hof der Wohnanlage Eichwischen und Eichberg sollte sich in den nächsten Monaten in ein großes Gemüsebeet verwandeln. Das Urban-Farming-Projekt fand rasch Anhänger, die im Mai mit Spaten und Schaufel den Boden umgruben und für die Aussaat bereit machten.

Am 7. und 21. Juni stand dann der Kickoff im Gemüsegarten an. Nach Lust und Laune konnten die Nachbarn die Ackerfläche zum Leben erwecken und bepflanzten sie mit Saatgut und Jungpflanzen. Nun wachsen dort Erdbeeren, Kartoffeln, Tomaten, Kräuter und viele weitere leckere Obst- und Gemüsesorten.

Begleitet wird das Urban-Farming-Projekt in Rahlstedt von den Landwirtschafts-Experten des Berliner Startups „ackerpause“. Sie unterstützen mit gärtnerischem Wissen, aber auch ganz konkret: Von der Schaufel bis zum Setzling stellen sie alles für den ökologischen Gemüseanbau bereit. So konnten die Nachbarn direkt „losackern“. Über die gesamte Saison stehen die Ansprechpartner von „ackerpause“ den HBH-Mitgliedern beratend zur Seite und bieten regelmäßig Sprechstunden vor Ort an.

Anfangs gab es nicht nur Befürworter des Projekts, sondern auch kritische Stimmen. Es wurde u. a. befürchtet, dass der „Acker“ den überwiegenden Teil des Innenhofes füllen würde und das nachbarschaftliche Gärtnern zu Lärmbelästigung führen könnte. Die Bedenken wurden offen diskutiert und schließlich gaben alle dem Projekt eine Chance.

Inzwischen gedeihen die Pflanzen auf dem fruchtbaren Rahlstedter Boden und versprechen eine reiche Ernte. Ob Jung oder Alt, Ackerneuling oder Hobbygärtner – das gemeinsame Gärtnern macht nicht nur Spaß, sondern sorgt auch für tolle gemeinsame Erlebnisse und schweißt die Nachbarschaft im Quartier enger zusammen.

Und nach der Arbeit folgt natürlich das Vergnügen: Auf einem Erntefest im Herbst werden alle, die mitgemacht haben, für ihre Arbeit belohnt. Sie ernten und probieren gemeinsam, was in den vergangenen Monaten gewachsen ist. Vielleicht lassen sich bei der Gelegenheit auch weitere Nachbarinnen und Nachbarn für das kostenlose Projekt begeistern. Die nächsten Termine werden per Aushang im Treppenhaus bekanntgegeben.

Mehr Infos zum Urban Farming unter www.ackerpause.de