Untervermietung

Was ist zu beachten?

Es kommt immer wieder vor, dass uns HBH-Mitglieder nach den Möglichkeiten einer Untervermietung fragen. Dies hat die unterschiedlichsten Ursachen, die auch auf den aktuell angespannten Mietwohnungsmarkt in Hamburg zurückzuführen sind. Prinzipiell ist eine Untervermietung erlaubt, wenn die HBH ihr zustimmt.

Die wichtigste Aufgabe unserer Genossenschaft ist es, unseren Mitgliedern bezahlbaren Wohnraum bereitzustellen. Schließt ein Mitglied für seine HBH-Wohnung einen Untermietvertrag ab, zieht in der Regel eine fremde Person ein, die nicht Mitglied bei der HBH ist. Dies steht den genossenschaftlichen Grundsätzen entgegen, insbesondere dann, wenn das HBH-Mitglied aus der Weitervermietung einen finanziellen Vorteil zieht.

Die Untervermietung einer HBH-Wohnung oder einzelner Zimmer ist möglich, sie muss jedoch von der HBH genehmigt werden. Die Überlassung von Wohnraum an Dritte ohne Zustimmung der HBH ist nicht erlaubt und stellt einen Verstoß gegen den Dauernutzungsvertrag (Mietvertrag) dar.

Außerdem sollten Mieterinnen und Mieter bedenken, dass die Untervermietung eine Rechtsbeziehung zwischen ihnen und dem Untermieter ist und sie für die Einhaltung aller Verpflichtungen aus dem Mietvertrag einstehen müssen, wie z.B. die Einhaltung der Hausordnung.

Ein Antrag auf Untervermietung kann jederzeit bei der HBH gestellt werden. Dabei sind folgende Angaben einzureichen:

  • Darlegung des berechtigten Interesses
  • Räumlichkeiten, die vermietet werden
  • Dauer der Untervermietung
  • Angaben zur Person des potenziellen Untermieters
  • Persönliches Verhältnis zu dem potenziellen Untermieter
  • Vorlage des Untervermietungsvertrages mit Angabe über die Höhe der Miete

Zieht der Untermieter wieder aus, muss die HBH umgehend benachrichtigt werden. Für eine erneute Untervermietung der freigewordenen Räumlichkeiten muss wiederum ein Antrag auf Zustimmung bei der HBH gestellt werden.  

Bei Fragen wenden Sie sich an:
HBH-Mitgliederservice, Tel. 29909-0
info@hanseatische.de

Die Kinder sind aus dem Haus …

Ihre Familiensituation hat sich verändert und Ihre Wohnung ist Ihnen jetzt eigentlich viel zu groß? In Zeiten knappen Wohnraums ist es im Interesse aller, wenn Mieterinnen und Mieter aus zu groß gewordenen Wohnungen in kleinere umziehen, anstatt Teile der Wohnung unterzuvermieten. So haben auch Familien mit Kindern eine Chance, eine größere, bezahlbare HBH-Wohnung zu bekommen. Wenn Sie sich den Umzug in eine kleinere Wohnung zu gleichen Mietkonditionen vorstellen können, sprechen Sie uns an: Mitgliederservice, Tel. 29909-0, info@hanseatische.de

Wer ist ein Untermieter?

Untermieter sind Personen, die gegen eine anteilige Mietzahlung einen eigenen Haushalt in der Wohnung des HBH-Mitglieds führen. Die Mitbenutzung von Küche und Bad ist dabei zulässig. Ehegatten, Eltern oder Kinder des HBH-Mitglieds, die es in seiner Wohnung aufnehmen will, sind keine Untermieter. Die HBH muss jedoch über Namen, Geburtsdatum und Familienstand informiert werden.

Untervermietung bei finanzieller Not?

Wenn Sie unverschuldet in finanzielle Not geraten sind, beispielsweise durch die Folgen der Covid-19-Pandemie, melden Sie sich bei der HBH! Es gibt auch andere Lösungen als eine Untervermietung, um ihr Mietverhältnis zu erhalten! 

Ansprechpartnerin:
Melanie Brümmer, Tel. 29909-0
bruemmer@hanseatische.de