Leider nicht erlaubt!

Private Spielgeräte auf Gemeinschaftsflächen

Es gibt Verbote, die schwer verständlich sind und die wir nur ungern aussprechen. Denn eigentlich finden wir es toll, wenn unsere HBH-Mitglieder den Kindern in der Wohnanlage etwas Gutes tun und das Angebot an altersgerechten Spielgeräten erweitern möchten. Trampoline, Rutschen, Schaukelpferde oder Planschbecken werden aus eigener Kasse angeschafft und in den Außenbereichen der HBH-Wohnlagen aufgestellt. Doch leider ist das nicht erlaubt!

Es gibt Vorschriften für Spielplatzgeräte, die den Wohnungsunternehmen eine Vielzahl von Überwachungs- und Haftungspflichten auferlegen. Daher werden sämtliche Spielplätze und Spielgeräte in den HBH-Wohnanlagen regelmäßig von Sachverständigen auf Mängel und Sicherheit geprüft. So können unsere Mitglieder und wir sicher sein, dass für die Kinder keine Verletzungsgefahr von schadhaften Geräten ausgeht.

Bei Duldung oder Genehmigung eines privat aufgestellten Spielgerätes auf einer Gemeinschaftsfläche besteht aufgrund der Verkehrssicherungspflicht eine Mithaftung der HBH. Das heißt, verletzt sich ein Kind beim Spielen auf dem Gerät, ist die HBH mitverantwortlich, obwohl die Genossenschaft auf die Sicherheit des ­Gerätes keinen Einfluss hat. Wir bitten um Verständnis, dass aus diesem Grund private Spielgeräte auf den für alle Bewohnerinnen und Bewohner zugänglichen Flächen nicht zugelassen sind!

Eine gute Nachricht haben wir trotzdem: Auf der ­eigenen angemieteten Rasenfläche dürfen private Spielgeräte aufgestellt werden. Hier handelt jedes Mitglied auf eigene Verantwortung.