Baustellenbericht

Ein Gewinn für alle

Bei unseren aktuellen Bauvorhaben geht es vor allem um eines: Ein Zuhause für unsere Mitglieder – attraktiv, bezahlbar, energiesparsam und mit einem tollen Service. Dabei erzielen wir Effekte, von denen letztlich alle Hamburgerinnen und Hamburger etwas haben. Unsere nachhaltigen und durchdacht finanzierten Neubauten helfen dabei, den angespannten Wohnungsmarkt zu entlasten. Mit unseren Modernisierungen tragen wir zur Energieeffizienz bei Wohngebäuden bei. Und durch unsere umfangreichen Quartiersentwicklungen prägen wir das Stadtbild mit.

Wandsbek-Gartenstadt: Energetisch optimiert

Von rund 400 Wohnungen fehlen nur noch 32! Dann ist die gesamte Wohnanlage Rauschener Ring/Wandsbeker Schützenhof in Wandsbek-Gartenstadt energetisch auf dem neuesten Stand. Der letzte Abschnitt der Modernisierung zur Senkung des Energiebedarfs der Gebäude läuft seit zwei Jahren und betrifft die drei Hochhäuser des Quartiers. Seit März wird das dritte Hochhaus im Wandsbeker Schützenhof 15 saniert, die beiden Vorgänger im Rauschener Ring 1 und 3 sind bereits fertiggestellt.

Die Bauarbeiten umfassen den Austausch der Fenster und Balkontüren, die Fassade wird gedämmt und neugestaltet, die Heizanlage dem niedrigeren Wärmebedarf angepasst. Die am Projekt beteiligten Handwerksfirmen sind mittlerweile ein eingespieltes Team. Daher wird mit einem planmäßigen Bauablauf gerechnet und die Sanierung kann Ende Herbst abgeschlossen werden. Die Nutzungsgebühren der Bewohner bleiben unverändert.

Steilshoop: Kurz vor Fertigstellung

Ebenfalls um Energieeinsparungen geht es bei der Sanierung in der HBH-Wohnanlage Borchertring/Erich-Ziegel-Ring. Hier begannen die Bauarbeiten 2017. Zunächst wurden bei den 36 Wohnungen die Fenster und Balkontüren ausgetauscht. 2018 folgten die Sanierung und Dämmung der Dachflächen und der Fassade. Aufgrund fehlerhaft gelieferten Baumaterials konnte das Projekt nicht wie geplant Ende 2018 abgeschlossen werden. Das Material musste erst neu gefertigt und damit der gesamte Bauablauf neu geplant werden. Die hohe Auslastung des Lieferanten und der beteiligten Handwerksbetriebe führte zu erheblichen Zeitverzögerungen. Nach aktuellem Stand ist von der Fertigstellung, auch der Außen- und Grünanlagen, noch im Frühjahr dieses Jahres auszugehen. Die Baumaßnahmen führen für die Bewohner zu keiner Erhöhung der Nutzungsgebühren.

Quartiersentwicklung Borgfelde: Neue Ideen

Rund zehn Jahre dauert die Umgestaltung des HBH-Quartiers in Borgfelde. Der Baustart war im Januar 2016. Bei so einem langen Zeitraum ist vieles bereits geplant, aber es entwickeln sich auch neue Ideen: Die HBH wird einen kostenfreien Concierge-Service für die Bewohner des Quartiers und der umliegenden Wohnanlagen einrichten. Mehr zu diesem in Hamburg einmaligen Projekt lesen Sie auf den Seiten 8 und 9.

Die Quartiersentwicklung umfasst rund 300 Wohnungen. Zwei Drittel der vorhandenen Gebäude werden abschnittsweise modernisiert, ein Drittel wird durch Neubauten ersetzt. Dank der hohen Akzeptanz der Mitglieder geht der Bauablauf schneller voran als geplant. Schon im Herbst letzten Jahres konnte mit dem Modernisierungsabschnitt Hinrichsenstraße 28 a+b begonnen werden. Wegen aktueller Brandschutzauflagen werden Wohnungen in dem Gebäude zusammengelegt. Im Sommer 2019 werden die 21 (vorher 26) Wohnungen wieder bezugsfertig sein und den Bewohnern einen zeitgemäßen Wohnkomfort bieten.

Weiter geht es mit der Modernisierung in der Hinrichsenstraße 32 a+b. Zurzeit werden die Umzugswünsche mit den Bewohnern abgestimmt. Bisher konnten alle betroffenen Mitglieder immer mit passenden Ersatzwohnungen für die Bauzeit versorgt werden.

Der Neubau Bürgerweide 61 a+b mit dem ersten Teil der Tiefgarage und den Flächen für den neuen Concierge-Service steht kurz vor der Fertigstellung. Im Juni können die HBH-Mitglieder einziehen, der Concierge-Service folgt ab August. 11 der insgesamt 24 Wohnungen werden mit öffentlichen Mitteln finanziert. Bei der Vermietung werden vorrangig Mitglieder aus dem Quartier berücksichtigt, die ihre bisherige Wohnung für Neubau oder Modernisierung freimachen.

Der nächste Neubau startet planmäßig im Sommer in der Bürgerweide 65. Bis Anfang 2021 werden 24 Wohnungen und eine Gewerbeeinheit realisiert.

 

Ansprechpartnerin Vermietung:
Sabrina Andres, Tel. 040 29909-126
andres@hanseatische.de

Barmbek-Nord: Es ist soweit!

Die Wohnungen im Neubauprojekt Lämmersieth/Bramfelder Straße sind seit Anfang des Jahres bezogen. Rund die Hälfte der früheren Bewohner ist wieder in ihr altes Quartier zurückgekehrt. Die Mitglieder an diesem Standort, deren Wohnungen 2017 abgebrochen wurden, hatten bei der Vermietung den Vorrang.

Im ersten Bauabschnitt der Quartiersumgestaltung sind 33 Wohnungen im 1. Förderweg und die neue HBH-Geschäftsstelle errichtet worden. Das Geschäftsstellen-Team sitzt bereits auf gepackten Umzugskartons, denn in wenigen Tagen geht es vom Lämmersieth 9 in die Hausnummer 1. Ab 15. April ist die neue Adresse auch nicht mehr zu übersehen. Der Eingangsbereich liegt gut sichtbar an der Hauptverkehrsader Bramfelder Straße. Das Gebäude der alten Geschäftsstelle, das deutlich verkehrsberuhigter liegt, weicht in Kürze einem weiteren Neubau mit 30 Wohnungen und einer Tiefgarage. Parallel dazu wird auf dem Grundstück Bramfelder Straße 38 und 40 ein Mehrfamilienhaus mit 14 Wohnungen gebaut. Es ersetzt ein Wohngebäude aus den frühen 1950er Jahren sowie zwei Gewerbeeinheiten.

Die Neugestaltung des Quartiers ist nicht nur optisch eine Bereicherung für den Stadtteil Barmbek-Nord. Die HBH bietet mit dem Projekt 77 bezahlbare Neubauwohnungen, die um einen grünen Innenhof mit Spiel- und Erholungsflächen angeordnet sind. Mitglieder, die sich für das Quartier in unmittelbarer Nähe zum Barmbeker Bahnhof interessieren, müssen sich noch etwas gedulden. Mit der Vermietung wird die HBH voraussichtlich im Sommer 2020 beginnen.