HILFE UNTER NACHBARN

Der Verein „Machbarschaft“

Die Mehrheit der HBH-Mitglieder wünscht sich, bis ins hohe Alter selbstständig wohnen zu können. Doch manchmal geht es einfach nicht ohne Unterstützung, sei es im Haushalt, beim Einkaufen oder bei Arztbesuchen. Auch tut es einmal gut, wenn sich jemand Zeit nimmt und ein offenes Ohr für die Belange des täglichen Lebens hat. Der gemeinnützige Verein „Machbarschaft Wandsbek-Hinschenfelde e.V.“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, Hilfsdienste zwischen seinen Mitgliedern zu vermitteln. Unterstützungsbedürftige Mitglieder können so jederzeit auf eine verlässliche Hilfe zurückgreifen. Junge, junggebliebene und ältere Menschen können als Mitglieder des Vereins eine sinnstiftende Tätigkeit ausüben, die Anerkennung und Zufriedenheit bringt. Der Verein „Machbarschaft“ deckt aus dem Wohnungsbestand der HBH insbesondere den Bereich Wandsbek-Gartenstadt ab. Auch wir finden, der Verein ist eine tolle Sache und wir hoffen, dass er viel Zuspruch und vielleicht auch Nachahmer findet.

„Die ‚Machbarschaft’ ist eine tolle Sache!“

Erlebnisbericht von Waltraut Ditsch

Waltraut Ditsch ist 81 Jahre alt und seit 1962 Mitglied der HBH. Sie wohnt in einer HBH-Wohnanlage in Wandsbek. Den Verein „Machbarschaft Wandsbek-Hinschenfelde e.V.“ lernte sie im Juni 2015 bei einer Veranstaltung im HBH-Treffpunkt Wandsbeker Schützenhof kennen. Kurze Zeit später trat Frau Ditsch dem Verein bei: „Es war mir immer unangenehm, Verwandte, Freunde oder Nachbarn anzusprechen, wenn ich Hilfe im Haushalt benötigte.“ Heute genüge ein Anruf bei der „Machbarschaft“. Der Verein ermittelt umgehend einen passenden Helfer für das „Problem“ und vereinbart kurzfristig ein Treffen. Sowohl die Hilfesuchenden als auch die Helfenden sind Mitglieder des Vereins. Frau Ditsch hat die Hilfe des Vereins schon in verschiedenen Bereichen in Anspruch genommen. So benötigte sie beispielsweise Unterstützung am Computer: „Es kam eine sehr nette junge Frau zu mir nach

Hause und konnte mir direkt behilflich sein.“ Zusätzlich erhielt Frau Ditsch von der jungen Helferin eine Einweisung in die Funktionen ihres Smartphones. Gemeinsam kopierten sie die mit dem Smartphone gemachten Fotos auf einen USB-Stick. „Nun kann ich jederzeit meine Fotos gemütlich auf meinem Fernseher ansehen“, freut sich Frau Ditsch. Wenn sie Hilfe bei handwerklichen Tätigkeiten in ihrer Wohnung benötige, sei jedes Mal Herr Suer mit seinen Werkzeugkoffern zur Stelle. „Er hat mir schon zwei Bilder aufgehängt und den Platz für meine Wanduhr haben wir zusammen ausgesucht“, berichtet Frau Ditsch. Selbstverständlich habe Herr Suer die Uhr dann auch gleich an ihrem neuen Platz angebracht. Lachend fügt sie hinzu: „Herr Suer ist übrigens auch Mitglied der HBH!“ Nach getaner Arbeit unterschreiben Waltraut Ditsch und der jeweilige Helfer ein Auftragsformular, in dem die ausgeführte Tätigkeit und die dafür benötigte Zeit vermerkt werden. Jeder erhält eine Durchschrift des Auftragsformulars. Pro Helferstunde berechnet der Verein 8,60 €. Am

Ende des Monats wird der Gesamtbetrag vom Konto des Mitgliedes abgebucht. Nach ihren Erfahrungen mit dem Verein lautet das Fazit von Waltraut Ditsch: „Die ‚Machbarschaft’ ist eine tolle Sache!“

Weitere Informationen erhalten Sie direkt vom Verein: 

Kontaktbüro
Verein Machbarschaft Wandsbek-Hinschenfelde e.V.
Dernauer Straße 27a, 22047 Hamburg
Tel. 040 36884399 oder 0176 72777285info@machbarschaft-wandsbek-hinschenfelde.de

Öffnungszeiten

Donnerstags
9.00 - 12.00 Uhr oder nach Absprache, rufen Sie gerne an!
Weitere Informationen erhalten Sie direkt vom Verein:www.machbarschaft-wandsbek-hinschenfelde.de