ALLES DREHT SICH

UM COVID 19

„Ich kann es nicht mehr hören“ ist inzwischen eine häufige Reaktion auf Corona-Meldungen. Dennoch hatte in den letzten Jahrzehnten kein anderes Ereignis so gravierende, weltweite Auswirkungen wie die Covid-19-Pandemie. Die aktuellen Einschränkungen treffen die Menschen individuell ganz unterschiedlich. Auch wir bei der HBH spüren das in den Gesprächen mit unseren Mitgliedern.

Um es gleich vorweg zu nehmen: Unsere Mitglieder müssen sich keine Sorgen um ihre Wohnung machen. Bei der HBH verliert niemand seine Wohnung aufgrund von Zahlungsschwierigkeiten infolge der Corona-Krise. Für alle Mitglieder, die uns angesprochen haben, wurden Lösungen für eine abweichende Zahlung ihrer Nutzungsgebühr gefunden. Die Zahl der Mitglieder-Anfragen ist bisher gering. Daraus schließen wir, dass die zahlreichen staatlichen Unterstützungsmöglichkeiten Wirkung zeigen. Darüber hinaus sind viele Unternehmen kreativ und engagiert mit der Situation umgegangen, um ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu halten. Erfreulicherweise ist in vielen Bereichen das Arbeitsleben wieder angelaufen. Sogar Urlaubsregionen haben sich wieder vorsichtig geöffnet. Dabei betont die Bundesregierung wiederholt, dass jede Lockerung von der Hoffnung getragen ist, keine neue Infektionswelle auszulösen.

WIE GEHT DIE HBH MIT ANSTECKUNGSRISIKEN UM?

Unser oberstes Ziel war und ist es, den Geschäftsbetrieb aufrechtzuerhalten. Daher haben wir das Infektionsrisiko für unser Team so gut es geht minimiert. Seit Mitte März hat im wöchentlichen Wechsel jeweils die Hälfte unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von zu Hause gearbeitet. Mitte Mai konnten wir die Geschäftsstelle wieder vollständig besetzen. Für den Publikumsverkehr stehen wir seit Mitte Juli wieder zur Verfügung – natürlich unter Einhaltung der inzwischen üblichen Abstands- und Hygieneregeln. Unsere Hausverwalter haben als erste Ansprechpartner für unsere Mitglieder vor Ort durchgehend die Stellung gehalten. Selbstverständlich wurde auch dabei auf die Abstands- und Hygieneregeln geachtet. In bewohnten Wohnungen fanden Arbeiten nur in Notfällen statt. Dabei haben wir stets die Risikofaktoren und die Gesundheit der Bewohner abgefragt. Wohnungsbesichtigungen und -übergaben waren und sind eine besondere Herausforderung: Diese sind inzwischen auch wieder mit mehr als einer Person möglich, bei Einhaltung der vorgenannten Regeln.

Unsere HBH-Treffpunkte bleiben wegen der Pandemie zunächst noch bis 31. August geschlossen. Auch Veranstaltungen wie das VorleseVergnügen, das Literaturfestival für Kinder, mussten abgesagt werden. Eine erfreuliche Nachricht für alle HBH-Mitglieder in Borgfelde: Der Concierge Service ist geöffnet. Und auch der Verein Freunde alter Menschen beginnt vorsichtig mit ersten Veranstaltungen in der Hinrichsenstraße.

NUTZUNGSGEBÜHREN UND INVESTITIONEN

Um unseren Mitgliedern in dieser außergewöhnlichen Zeit entgegenzukommen, haben wir die regelmäßig erfolgenden Anpassungen der Nutzungsgebühren an übliche Entgelte (Mietenspiegel) für das laufende Jahr ausgesetzt. Darüber hinaus wurden vereinbarte Anpassungen der Nutzungsgebühren (Staffelmieten) zeitversetzt durchgeführt. Mit unseren Gewerbemietern haben wir vielfach individuelle Vereinbarungen zur Mietzahlung getroffen.

Diese Maßnahmen beeinflussen unsere Mieteinnahmen und damit unser Budget für Investitionen in den Wohnungsbestand. Trotzdem laufen geplante Neubau- und Modernisierungsprojekte planmäßig weiter. Mithilfe unseres engagierten Teams können wir Ihnen ohne wesentliche Einschränkungen auch weiterhin unseren gewohnten Service bieten.

ZAHLUNGSSCHWIERIGKEITEN?

MELDEN SIE SICH!

Wenn Sie durch die Auswirkungen der Corona-Krise unverschuldet in finanzielle Not geraten, melden Sie sich bei uns! Gemeinsam finden wir eine Lösung, um Ihr Mietverhältnis zu erhalten. Wichtig dabei ist, dass Sie den Grund der Notlage belegen können und sich parallel zur Vereinbarung mit der HBH um staatliche Unterstützung bemühen. Ihre aktive Kontaktaufnahme verhindert unnötige Mahnungen und liefert den Grundstein für einen gemeinsamen Weg aus der Situation.

Sprechen Sie uns an:
Melanie Brümmer – Tel. 29909-116
Nina Meyer – Tel. 29909-143
Andrea Schmidt – Tel. 29909-114