BITTE NICHT STÖREN!

Ablesung und Wartung per Funktechnologie

Heizung, Wasser, Rauchwarnmelder – schon wieder frei nehmen für den Ableser und den Wartungsdienst? Die Termine mit den Monteuren sind für alle lästig und meist schwer im Arbeitsalltag unterzubringen. Die HBH hat in den letzten Jahren viel getan, damit Sie in Zukunft nicht mehr gestört werden.

In den rund 6.800 Wohnungen der HBH sind die Messgeräte für Heizung und Warmwasser bereits auf Funktechnologie umgestellt worden. Die Verbrauchsdaten werden am Abrechnungsstichtag automatisch ausgelesen und der Ablesedienst muss die Wohnung nicht mehr betreten. 2018 wurden sämtliche Rauchwarnmelder ausgetauscht. Bei den neuen Geräten entfällt ebenfalls die jährliche Sichtprüfung und ihre Einsatzbereitschaft kann per Funkübertragung geprüft werden.

Messgeräte und Rauchwarnmelder haben allerdings eine begrenzte Lebens- bzw. Eichdauer. Daher müssen die Geräte in regelmäßigen Zeitabständen getauscht werden. Da die Rauchwarnmelder erst im vergangenen Jahr erneuert wurden, wird der nächste Tausch 2028 fällig. Für Wasserzähler gelten unterschiedliche Eichfristen: Kaltwasserzähler müssen alle sechs Jahre, Warmwasserzähler alle fünf Jahre ausgetauscht werden. Die Lebensdauer für Heizkostenverteiler beträgt zehn Jahre.

Die HBH hat den Messdienstleister ista, der rund 80 Prozent der HBH-Wohnungen mit Funkmessgeräten ausgestattet hat, mit der Wartung sämtlicher Geräte beauftragt. Dabei werden die Wartungstermine für die Geräte gebündelt, um möglichst einheitliche Wartungsintervalle zu erzielen. Dafür werden sämtliche Messgeräte der Firma ista in der zweiten Jahrshälfte 2019 erneuert. Die Wasserzähler werden danach alle fünf Jahre gewechselt, die Heizkostenverteiler alle zehn Jahre. Das heißt, dass erst 2024 die Monteure von ista ihre Wohnung wieder betreten müssen, um die Wasserzähler zu tauschen.

Bis dahin muss der Wärmemessdienst nicht in Ihre Wohnung – wenn keine technischen Störungen auftreten, was in Einzelfällen immer vorkommen kann. Auch mit dem Unternehmen Kalorimeta, das für rund 20 Prozent des Wohnungsbestands die Verbrauchsdaten ausliest, verhandelt die HBH über eine vergleichbare Lösung. Das Ergebnis steht noch aus. Unser Ziel ist, allen unseren Mitgliedern ein störungsfreies Wohnen zu ermöglichen.