AIRBNB & CO

Vermietung an Touristen ist nicht erlaubt!

Young man taking a photo of girlfriend on holiday as posing with suitcase.

Die eigene Wohnung über Airbnb oder andere Portale an Touristen unterzuvermieten, klingt erstmal nach einer profitablen Idee. Kein Wunder: Zu verlockend ist der vermeintlich unkomplizierte Nebenverdienst.

Hamburger können laut Airbnb bis zu 1367 Euro pro Monat mit der Untervermietung einnehmen. Doch wer seine Genossenschaftswohnung über Airbnb & Co für Kurzvermietungen anbietet, riskiert die fristlose Kündigung und den Ausschluss aus der Genossenschaft. Grund dafür ist das Selbstverständnis der Genossenschaften: Wir sind dazu verpflichtet, unsere Mitglieder mit preiswertem Wohnraum zu versorgen. Zudem gibt es eine hohe Nachfrage nach Genossenschaftswohnungen wie denen der HBH. Denn bezahlbare Wohnungen sind knapp in unserer Hansestadt. Wir können also keinen Raum für unerlaubte Untervermietungen zulassen. Um die Zahl der Untervermietungen weiter einzudämmen, recherchieren wir arbeitsintensiv. So sucht die HBH direkt auf den Vermittlungsportalen nach Anbietern aus der Genossenschaft. Auch Hinweise von Nachbarn helfen uns. Eine häufig wechselnde Belegung einer Wohnung kann auf eine Untervermietung hindeuten. Scheuen Sie sich nicht, uns im Verdachtsfall zu kontaktieren. Begründete und befristete Untervermietungen werden nach wie vor genehmigt.

„Untervermietung“ an Vierbeiner

Eine andere Art von Untermietern sind Hunde und Katzen. Immer mehr Vierbeiner halten Einzug in unsere Haushalte. Dabei gilt zu bedenken: Tierhaltung ist bei der HBH genehmigungspflichtig. Die HBH muss vor Anschaffung eines Tieres informiert werden, prüft die Situation der Wohnanlage und teilt dann eine Duldung oder Absage mit. Dieses Verfahren hat einen einfachen Hintergrund: Wir wollen den Überblick behalten und abwägen, wie viele Tiere in einer Wohnanlage gehalten werden können. Denn Ihre Wohnqualität ist unser Hauptanliegen.