Ehrenamt? Ehrensache! 

Rund 29 Millionen Menschen in Deutschland engagieren sich ehrenamtlich. Auch in Hamburg ist jeder Dritte ehrenamtlich aktiv. Hinter diesen Zahlen stecken Menschen und ihre Geschichten – auch bei der HBH.

Fünf Ehrenamtliche gehen lächelnd im Garten des HBH-Mitgliedertreffpunkts Hinrichsenstraße.

Manchmal beginnt ein Ehrenamt ganz unspektakulär: mit einem Aushang im Treppenhaus, einer Idee im Gespräch oder der Frage, ob jemand Lust hat, gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen. Und plötzlich passiert, was man nicht planen kann – aus einem kurzen „Moin“ wird eine nachhaltige Begegnung, aus Bekannten werden Freunde und aus einem „Ich“ wird ein „Wir“.

„Wenn jemand Zeit schenkt, entstehen Nähe und gute Nachbarschaft“, sagt Petra Wendt, die bei der HBH das Sozialmanagement betreut. „Darum unterstützen wir zahlreiche Initiativen vor Ort in unseren Wohnanlagen.“ In den HBH-Treffpunkten in Rahlstedt, Borgfelde und Wandsbek-Gartenstadt bietet die Genossenschaft Räumlichkeiten an, die für gemeinsame Aktivitäten, kleine Auszeiten oder Feiern genutzt werden können.

Viele Aktitvitäten ausschließlich ehrenamtlich organisiert

Vom Spiel- und Basteltreff über Sportkurse und Kaffeerunden bis hin zu Buchclubs oder Gedächtnistraining ist in den Treffpunkten viel los. Sowohl die regelmäßigen Veranstaltungen als auch Sondertermine sind für alle zugänglich und werden fast ausschließlich ehrenamtlich organisiert. „Ohne unsere Freiwilligen in den Quartieren würde das nicht funktionieren“, so Petra Wendt, die die Aktivitäten im Hintergrund koordiniert, Engagierte miteinander vernetzt und dafür sorgt, dass aus einem Vorschlag ein konkreter Termin wird. „Oft braucht es nur ein bisschen Rückenwind, damit Menschen sich trauen, loszulegen.“

Offen für Jugendliche, Familien und junge Leute

Die HBH-Treffpunkte sind für alle Generationen offen – ausdrücklich auch für Kinder und Jugendliche. „Wir wünschen uns, dass junge Leute und Familien dort eine gemeinsame Anlaufstelle und einen Ort zum Austausch haben“, so Petra Wendt. Viele HBH-Mitglieder sehen das ebenfalls so, wie die Mitgliederbefragung Ende 2025 gezeigt hat.

Ob Hausaufgaben-Treffs nach der Schule, Filmabende, Vernissagen und kleine Konzerte oder auch Krabbelgruppen und Spieletreffs für Kinder – Möglichkeiten gibt es viele. Wichtig ist nur: Jemand muss den Anfang machen. „Wir helfen gern bei der Umsetzung, aber wir brauchen Menschen vor Ort, die mitmachen und ein Angebot als Verantwortlicher übernehmen“, erläutert die Sozialmanagerin. Wer eine Idee hat, kann sich einfach melden.

Das Ehrenamt findet breite gesellschaftliche Anerkennung. 96 Prozent der Bürgerinnen und Bürger in Deutschland haben großen Respekt vor denjenigen, die sich freiwillig engagieren. „Ich erlebe immer, wie gut es tut, wenn Nachbarn sich kennen und gemeinsam etwas auf die Beine stellen“, berichtet Petra Wendt. „Von solchen Initiativen kann es gar nicht genug geben!“

Sie möchten Ihre Nachbarschaft aktiv mitgestalten?

Möchten Sie selbst ehrenamtlich aktiv werden und einen der HBH-Treffpunkte dafür nutzen? Wir freuen uns auf Ihre Ideen und Ihr Engagement! Melden Sie sich einfach bei uns.

Kontakt:
Frau Wendt
Tel. 040 29909-106
wendt@hanseatische.de